Termine für 3. September 2010
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Laufende Ausstellungen
7. Mai 2010 bis 4. September 2010 | 19:00 Uhr
Gisela von BruchhausenSkulpturen - Wandobjekte - Zeichnungen
» Galerie Uwe Sacksofsky
9. Mai 2010 bis 23. September 2010 | 11:00 Uhr
Gisela von BruchhausenAusstellung von großen Freiland-Stahlplastiken der Berliner Bildhauerin
» Skulpturenpark Heidelberg e. V.
7. Juli 2010 bis 31. Oktober 2010 | 19:00 Uhr
VergissmeinnichtEinblicke ins Anstaltsleben um 1900
» Museum Sammlung PrinzhornÜber 120 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Textilarbeiten und Briefe, bieten einen berührenden Einblick in das Leben der Internierten und zugleich einen breiten Querschnitt durch die Sammlung Prinzhorn. Gezeigt werden Arbeiten von etwa 60 Männern und Frauen aus rund 30 verschiedenen Anstalten im Zeitraum von 1895 bis 1925.
8. Juli 2010 bis 31. Oktober 2010
Vergissmeinnicht - Einblicke ins Anstaltsleben um 1900„Herrn Dr. Printzhorn, so sieht es in mir aus“: Die Sammlung Prinzhorn präsentiert erstmals in großem Umfang Selbstzeugnisse aus ihrem historischen Fundus, die den Alltag in psychiatrischen Anstalten widerspiegeln.
Museum Sammlung Prinzhorn
Über 120 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Textilarbeiten und Briefe, bieten einen berührenden Einblick in das Leben der Internierten und zugleich einen breiten Querschnitt durch die Sammlung. Gezeigt werden Arbeiten von etwa 60 Männern und Frauen aus rund 30 verschiedenen Anstalten im Zeitraum von 1895 bis 1925.
Es sind nicht nur berühmte „Klassiker“ zu sehen, sondern auch zahlreiche Werke, die noch nie zuvor ausgestellt waren. Irrenhäuser, Krankenzellen, Schlaf- und Speisesäle werden dokumentiert, Mitpatienten und Pflegepersonal porträtiert, eine „Irrenhausordnung“ erstellt. Die „Bitte um ein Stück Kuchen“ blüht dunkelviolett, sehnsüchtiges Fernweh wird zur Poesie verdichtet: „Kennst Du das Land Orplid?“ Auch Ironie und Spott sind Bewältigungsstrategien in „Narrenschindenau“, wie zahlreiche Karikaturen, etwa „Dr. Tränenausbruch“, unter Beweis stellen.
Der Psychiater bleibt dabei „Arzt und Gebieter“, an den unzählige Briefe – ergebenst bittend oder bedrohlich fordernd – gerichtet werden, um nach jahre- oft jahrzehntelanger Internierung die Entlassung zu erreichen.
Roter Faden durch die Ausstellung ist der innige, immer wiederkehrende Wunsch, nicht in Vergessenheit zu geraten: „Vergissmeinnicht“ – „Forget me not“: auf ein Taschentuch gestickt, als Gedicht formuliert, in Briefen geschrieben oder als Blumenstrauß gemalt.
9. Juli 2010 bis 5. September 2010 | 18:00 Uhr
Der letzte Blick. Derek Ogbournes ′Museum of Optography′Das „Museum of Optography“ - ein Projekt des englischen Künstlers Derek Ogbourne - kommt nach Heidelberg. Videos, Fotografien, historisches Archivmaterial und 140 Zeichnungen bilden das „Museum of Optography“.
» Kurpfälzisches Museum der Stadt HeidelbergDie Ausstellung ‚Der letzte Blick. Museum of Optography’ behandelt das faszinierende Thema des schmalen Grades zwischen Leben und Tod und ermöglicht auf spielerische Weise Einblicke in die komplexen Funktionsmechanismen des menschlichen Auges.
Die Optographie ist die Wissenschaft um die Fixierung des letzten Bildes, das ein Lebewesen vor dem Tod sieht. Gibt es eine Möglichkeit, dieses letzte Bild auf der Netzhaut im menschlichen Auge zu erfassen und welche Erkenntnisse kann man daraus gewinnen?
Nicht nur die Idee, Optographie zur Aufklärung von Mordfällen einzusetzen, sondern grundsätzlich dem Mythos des Übergangs vom Leben in den Tod nahe zu kommen, faszinierte Wissenschaftler ebenso wie Philosophen und Künstler. Derek Ogbournes „Museum of Optography“ ist teils Archiv, teils Erfindung. Die Optographie gibt gleichermaßen Einblick in die Funktionsweisen des menschlichen Sehens und suggeriert als poetische Metapher eine Reihe von Assoziationen: das Auge als Kamera, der Augenblick des Rückzugs ins Innerste der Seele und die Frage nach dem letzten Moment.
Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Kristina Hoge, Galerie p13, und Stefanie Boos, Galerie Kunst2, beide Heidelberg, in Zusammenarbeit mit dem Kurpfälzischen Museum.
11. Juli 2010 bis 19. September 2010 | 18:00 Uhr
Andrej ReiserFotografien
» Galerie Julia PhilippiAndrej Reiser wurde 1949 in der Slowakei geboren, kam 1968 nach Deutschland, begann sein Studium der Fotografie an der Folkwang-Schule für Design in Essen bei den Professoren Otto Steinert und Willy Fleckhaus. Er zählte 1983 zu den Mitbegründern der Hamburger Agentur „Bilderberg“. Seine Arbeiten wurden in international bekannten Zeitschriften wie stern, Der Spiegel, FAZ-Magazin, Fortune, Epoca, Merian und vielen anderen publiziert. Von 1987 bis 1991 arbeitet er in Russland als Korrespondent für die deutsche Zeitschrift GEO. In der Ausstellung werden Fotografien aus drei Serien gezeigt: Domenica – Porträts – Die letzten von Leningrad.
15. Juli 2010 bis 9. September 2010 | 19:00 Uhr
Christian Rudolph: Skulpturen, Metall- und Papierfaltungen» Galerie p13Vom 15. Juli bis 31.August zeigt die Galerie P13 plastische Arbeiten des Künstlers Christian Rudolph, darunter raumgreifende Stahlskulpturen ebenso wie Metall-und Papierfaltungen. Christian Rudolph, der mittlerweile in Irsee im Allgäu lebt, studierte als Meisterschüler an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg.
Man möchte, fasziniert von deren technischer Unanfechtbarkeit, Makellosigkeit und Präzision, Rudolphs Arbeiten nicht nur ansehen sondern anfassen. Material und Form bestimmen das Wesen dieser Plastiken und treten in eine spannungsreiche Korrespondenz. Indem man den ‚Raumspuren’, so der Titel einer Werkgruppe, folgt begreift man, dass die formelhaften Prinzipien der Geometrie hier keinem Selbstzweck folgen, sondern als Werkzeuge Teil eines intuitiven, organischen Entstehungsprozesses sind. Rudolph ist der kluge Strippenzieher, der verständige Schöpfer der einer technisch-strategischen Formensprache das Element der Bewegung hinzufügt und ihr so, für den Betrachter spürbar, Leben einhaucht. Mit seiner kontemplativen Arbeitsweise, teilweise unterstützt durch monochrome Farbgebung, nötigt Rudolph dem klassischen strengen Sujet der Metallplastik neue Originalität ab. Beim Arbeiten lässt sich der Künstler ganz von seinen Maximen: Einfachheit, Exaktheit, Nachvollziehbarkeit leiten. „In der Einfachheit steckt so viel Kompliziertes, dass man gar nicht einfach genug sein kann. Je überladener eine Form ist, desto weniger sieht man das Wesentliche“. Ein Leitsatz, der ganz besonders für die in Ihrer faszinierenden Präzision und Schlichtheit ungemein überzeugenden Metallfaltarbeiten gilt. Hier kann der Betrachter ganz eintauchen in geometrische Berechnung und scheinbar müheloser aber auf den zweiten Blick doch völlig paradoxer Verwendung des eingesetzten Materials, Metall, das wie Papier gefaltet wirkt.
23. Juli 2010 bis 13. November 2010 | 19:00 Uhr
Andreas Kretz - Seine Bilder aus zwei JahrzehntenMeistermaler aus der Kraichgauer Kunstwerkstatt
In Zusammmenarbeit mit der Kraichgauer Kunstwerkstatt, ihrem Leiter Wolfgang Hübner
und der Gesellschaft der Freunde des Museum Haus Cajeth e.V.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Heidelberg
» Museum Haus Cajeth„Neue Schönheit“ nannten wir die Ausstellung, in der im Sommer 1997 erstmals Bilder von Andreas Kretz im Museum Haus Cajeth zu sehen waren. Das Kurpfälzische Museum eröffnete im Herbst 2001 die Ausstellung „Hinter den Augen funkelt der Bilderwald“, die ebenfalls Bilder von Andreas Kretz zeigte. Bei der Besichtigung der Gemälde dort hatten Lucas Cranachs „Adam und Eva am Baum der Erkenntnis mit der Schlange“ ihn so beeindruckt, dass er 11 Variationen schuf. Drei davon haben wir in unsere Sammlung aufgenommen. Im Sommer 2002 zeigten wir dann im Rahmen unserer Ausstellung „Bilder aus der Werkstatt“ neue Arbeiten von Andreas Kretz. - Mittlerweile hat er an 71 Ausstellungen teilgenommen. Im Februar diesen Jahres erhielt er den 1. Preis des Kunstwettbewerbs der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zum Thema „Der Lebenskreis - von der Geburt bis zum Sterben und darüber hinaus“, im März einen Anerkennungspreis der Lothar Späth Stiftung. Wir möchten unsere Wertschätzung seines Werkes zum Ausdruck bringen, indem wir ihm eine erste Einzelausstellung widmen. Vom frühen Zyklus der „Schwarzwaldfrauen“ über die „Adam und Eva“ Bilder bis zur türkisfarbenen Serie der „Männer mit Tieren“ haben wir eine Auswahl getroffen, die unsere Lieblingsbilder zeigt und mit der wir unser nun 30 Jahre währendes Wirken in Heidelberg feiern möchten.
28. Juli 2010 bis 11. September 2010
Ansichts-SacheGruppenausstellung mit Malerei und digitaler Kunst von: Artur Kurkowski, Rolf Ruck und Pila Millar
» Galerie Kunst2