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Veranstaltungen
26. April 2012 Eröffnung | 19:00 Uhr
Ana Luisa Ribeìro
More Books of ours and Marginalia - zeitgenössische portugiesische Malerei
1988 – 1993 Painting Studies Programm, Art College, Lisbon
1993 Stipendium Royal College of Art, London
1994/95 M.A. In Fine Art, Goldsmiths College, London
Das im Ausstellungstitel "Books of Ours" enthaltene Wortspiel will eine Verbindung suggerieren
zwischen der Tradition mittelalterlicher Stundenbücher (books of hours) und
heutiger populärer Kulturliteratur (etwa die erschwinglichen im Taschen-Verlag erscheinenden
Kunstbücher) – Bücher für jedermann quasi. Die erste Serie, 2008 im Kölner Museum Ludwig gezeigt,
bezog sich auf die Bestände der dortigen Museumsbibliothek. In der aktuellen Serie hat sich Ribeiro
extra für die Heidelberger Ausstellung mit der berühmten Bibliotheca Palatina auseinandergesetzt.
Die spannungsreiche Synthese aus Bild und Text dominiert auch die Serie der „Marginalia“.
Hier sind es Texte aus Kunst- oder Reisebüchern, die mit Kommentaren, Streichungen oder Highlights
versehen, wiedergegeben werden. Nicht alle dieser Texte sind wirklich existent, manche sind frei erfun-
den und ohnehin werden alle Stellen so ausschnitthaft präsentiert, dass sie kaum zuzuordnen sind –
Fragen nach der Funktion von Büchern und Texten werden damit in Ribeiros Werk ebenso
angesprochen wie die nach Authentizität, Wahrheit und einem sogenannten „Kollektiven Gedächtnis“.Langtext
Ana Luisa Ribeìro
More Books of ours and Marginalia - zeitgenössische portugiesische Malerei
1988 – 1993 Painting Studies Programm, Art College, Lisbon
1993 Stipendium Royal College of Art, London
1994/95 M.A. In Fine Art, Goldsmiths College, London
Das im Ausstellungstitel "Books of Ours" enthaltene Wortspiel will eine Verbindung suggerieren
zwischen der Tradition mittelalterlicher Stundenbücher (books of hours) und
heutiger populärer Kulturliteratur (etwa die erschwinglichen im Taschen-Verlag erscheinenden
Kunstbücher) – Bücher für jedermann quasi. Die erste Serie, 2008 im Kölner Museum Ludwig gezeigt,
bezog sich auf die Bestände der dortigen Museumsbibliothek. In der aktuellen Serie hat sich Ribeiro
extra für die Heidelberger Ausstellung mit der berühmten Bibliotheca Palatina auseinandergesetzt.
Die spannungsreiche Synthese aus Bild und Text dominiert auch die Serie der „Marginalia“.
Hier sind es Texte aus Kunst- oder Reisebüchern, die mit Kommentaren, Streichungen oder Highlights
versehen, wiedergegeben werden. Nicht alle dieser Texte sind wirklich existent, manche sind frei erfun-
den und ohnehin werden alle Stellen so ausschnitthaft präsentiert, dass sie kaum zuzuordnen sind –
Fragen nach der Funktion von Büchern und Texten werden damit in Ribeiros Werk ebenso
angesprochen wie die nach Authentizität, Wahrheit und einem sogenannten „Kollektiven Gedächtnis“.


