Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg
Bürgerschaftliches Engagement, großzügige Stiftungen und „ergrabenes“ Erbe spiegeln sich in den reichen Sammlungsbeständen des Hauses vom 15. – 20. Jh. Spitzenwerke der Moderne sind vertreten mit Künstlern wie Jawlensky, Beckmann, Schmidt-Rottluff und Campendonk sowie Skulpturen von Schadow und Lehmbruck.
Homepage:
www.museum-heidelberg.de
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten:
Di – So 10 – 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31.12, 1.1., Fastnachtsdienstag und am 1. Mai
Anschrift & Öffnungszeiten
Mit seinen umfangreichen Sammlungsbeständen in den Bereichen Gemälde, Graphik und Skulpturen (15. – 20. Jh.), Kunsthandwerk, Archäologie, Stadtgeschichte und Kurpfalz bietet das Kurpfälzische Museum ein einzigartiges Bild der ehemaligen Kurpfalz und ihrer Hauptstadt Heidelberg.
Die Ursprünge des Museums gehen auf die Initiative des französischen Emigranten Charles de Graimberg zurück, der ab 1810 begann, sich der Geschichte des Heidelberger Schlosses und des pfälzischen Fürstenhauses zu widmen. Graimbergs ständig wachsende Sammlung umfasste bald Gemälde, graphische Blätter, Urkunden, Münzen und Medaillen, Waffen, Porzellan aus der Manufaktur Frankenthal und Skulpturen. Auch der berühmte Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider wurde bereits von Graimberg erworben. Vom Schloss auf die Hauptstraße verlegt, eröffnete man das Museum 1908 im 1712 errichteten Palais des Rechtsprofessors Philipp Morass als „Städtische Kunst- und Alterthümersammlung“.
Einen weiteren Schwerpunkt der Schausammlungen bilden seit Beginn des 20. Jahrhunderts Kunstwerke zur Heidelberger Romantik.
Seit Eröffnung des Neubaus 1991, in dessen linkem Flügel der Heidelberger Kunstverein untergebracht ist, zeigt sich das Museum in modernem Gewand. Alte und neue Museumsbereiche wurden miteinander verbunden. Die Besucher haben die Möglichkeit eines Rundgangs, von den Räumen der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gemäldegalerie des 19. und 20. Jahrhunderts.
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